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BQN OWL-Abschlusskonferenz: Ergebnisse sichern, den Prozess gemeinsam fortentwickeln!
 | | Am Montag, 19.06.2006, fand die Abschlusskonferenz des Beruflichen Qualifizierungs-Netzwerks Ostwestfalen-Lippe (BQN OWL) in der Universität Bielefeld statt. (Zum Programm) | Dr. Paul Mecheril , Hochschuldozent an der Fakultät für Pädagogik, Uni Bielefeld, und Cemalettin Özer, Projektleiter des BQN OWL, begrüßten die TeilnehmerInnen. Klick zur Einladung  | | Wie schon kürzlich vor 200 ZuhörerInnen bei der Veranstaltung "Ej, du kommst hier nicht rein! Integrationsdesaster..." des Migrationsrates und des Interkulturellen Büros im Bielefelder Rathaus verstand es Mecheril (Foto) mit großer Eloquenz sein Publikum mit neuen Sichtweisen auf Strukturen und Diskurse der Migrationsgesellschaft in den Bann zu ziehen. |
Gastreferentin war Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning von der Uni Duisburg-Essen mit einem Vortrag zum Thema "Übergang Schule-Beruf. Partizipationschancen in der Migrationsgesellschaft".  | | Weiterhin wurden die Evaluationsergebnisse des zweijährigen Projektprozesses von Claudia Machold, lokale Evaluationsbeauftragte, Diplompädagogin an der Uni Bielefeld, vorgestellt und von Dr. Paul Mecheril vor dem Hintergund seiner Forshungen kommentiert und ergänzt. |
 | | Die Nachhaltigkeit und Fortsetzung der Aktivitäten zur Verbesserung der Chanchengleichheit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Übergang Schule-Beruf nach dem Ende der Projektlaufzeit soll mit Hilfe eines Memorandums gesichert werden. |
 | | Dieses Memorandum enthält Aussagen zur bildungs- und ausbildungspolitischen Ausgangslage in der Region OWL, skizziert die Problemfelder und Handlungsansätze. Es mündet in zukunftsorientierten Handlungsempfehlungen und konkreten Maßnahmen und wurde verfasst vom BQN-Projektteam, Cemalettin Özer, Projektleiter und Birgit Ebel, wissenschaftliche Projektmitarbeiterin. |
 | | Das Memorandum soll die Unterschriften von vielen relevanten AkteurInnen und insbesondere den NetzwerkpartnerInnen enthalten, den Arbeitsprozess und den interkulturellen Dialog nach Projektende fortsetzen. |
 | | Mythos Chancengleichheit... Leistungsstarke und motivierte Jugendliche mit Migrationshintergrund - welche Chancen haben sie? Neuere Untersuchungen erhärten die These, dass je besser und höher sie qualifiziert sind, desto benachteiligter sind sie im Wettbewerb mit "einheimisch"-deutschen Jugendlichen um Ausbildungsplätze und attraktive berufliche Positionen. |
 | | Schlusslicht OWL: In OWL ist die Kluft zwischen ausbildungsplatzsuchenden Jugendlichen und dem Angebot an Ausbildungsplätzen eklatant schlechter als in NRW. Der Handlungsdruck für die Region wird auch anhand einer Arbeit des Soziologen Timm Wobbe im Auftrag der SPD-Regionalratsfraktion deutlich (Klick). |
 | | Diskrepanz! In OWL drängen sich demnach 6-8 BewerberInnen auf einen Ausbidungsplatz, in NRW ist das Verhältnis hingegen 3:1. Erklärungsbedürftig ist, warum auch die Schulabschlüsse von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in OWL so weit hinter NRW zurückfallen. |
| Die stets aktuellen Statistiken von Dr. Hans-Joachim Keil von der Bezirksregierung Detmold erwiesen sich im Projekt als sehr hilfreich, um Entwicklungen im Bereich der Schulabschlüsse und auf dem Ausbildungsmarkt zu erkennen. (Strukturdaten Monatsbericht Mai 2006) | |  |
 | | Ursula Boos-Nünning konnte anhand neuer Untersuchungen und Zahlen (aktuell erhoben vom BIBB und der Arbeitsagentur) belegen, dass in vielen Fällen ethnische Diskriminierung vorliegt, |
wenn selbst MigrantInnenjugendliche mit guten Noten, hoher Leistungsorientierung, herausragender Sprachkompetenz systematisch und weitaus schlechtere Chancen haben Ausbildungsplätze zu bekommen als einheimisch-deutsche Jugendliche.Je besser die MigrantInnenjugendlichen qualifiziert sind, umso geringer sind sogar im Vergleich mit einheimisch-deutschen Jugendlichen ihre Aussichten. "Um diese Zahlen kommen Sie nicht herum! Ich habe es schon immer angenommen, konnte es nur bisher nicht belegen. Nun ist es nachgewiesen."  | | In der Diskussion wurde deutlich, dass insbesondere der Perspektivwechsel - weg von dem ständigen Verweis auf Defizite und hin zu den Potenzialen der Jugendlichen - von besonderer Bedeutung ist. Zu sehr fixiert sind viele AkteurInnen auf Erklärungen, die einseitig auf die geringe Erfolgsquote in Schule und Ausbildung mit Defiziten bei den Jugendlichen verweisen. |
Boos-Nünning: "Ich frage dann konsequent, was mit den anderen ist, den Leistungsstarken, wieso auch diese nicht voran kommen, und erst dann kann man herausarbeiten, wo Strukturen ethnischer Diskriminierung vorliegen". Partizipation organisieren! Die Professorin betonte die Wichtigkeit partizipativer Strukturen und die Rolle von Beziehungsnetzen der Mehrheitsgesellschaft für soziale und berufliche Vorteile. MigrantInnen seien zumeist nicht in einflussreichen Positionen, aus relevanten Funktionskreisen seien sie zumeist ausgeschlossen. Sie lobte das im Projektzusammenhang neu geschaffene Gremiums des BQN-Fachbeirates, bestehend aus ExpertInnen mit Migrationshintergrund, die in der Kommune Bielefeld an den Schnittstellen Schule, Jugend, Beruf und Migrationspolitik arbeiten. Ob dieses Gremium weiter bestehen und ob es auf OWL ausgeweitet werden kann, ist derzeit fraglich. Doch diese gebündelte Expertise sollte - so argumentierten mehrere TeilnehmerInnen in der Diskussionsrunde am Nachmittag gegenüber Jörg List, dem neuen Integrations- und Zuwanderungsbeauftragten der Bezirksregierung Detmold - auch bei der Gestaltung der Regionalkonferenz am 24. November 2006 in Paderborn einfließen (Klick zum Regionalrat Detmold). Dieser Prozess zur Regionalentwicklung mit den Themenschwerpunkten Innovation und Berufliche Bildung könne und dürfe nicht ohne eine echte - inhaltlich und zahlenmäßig wirksame - Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund und z.B. den politisch legitimierten VertreterInnen aus den Migrationsräten der Kommunen ablaufen.  | | Ein spannender Newsletter zum BMBF-Programm "Kompetenzen fördern. Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderen Förderbedarf "- Aktuelle Ausgabe 9|2006 (32 Seiten, PDF) |
 | | Mehr über die BQN-Projektarbeit in Ostwestfalen-Lippe im BQN OWL- Info, Ausgabe 2/06 |
 | | "Kompetenzen stärken, Qualifikationen verbessern, Potenziale nutzen. Berufliche Bildung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund". Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Bundesinstituts für Berufsbildung (Nov. 2005). Hrsg. vom Wirtschafts- und sozialpolitischen Forschungs-und Beratungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung Abteilung Arbeit und Sozialpolitik (112 S., PDF, 1,6 MB) |
Die SPD-Regionalratsfraktion hat als erste politische Gliederung in OWL einen umfassenden Bericht zur demografischen Situation in OWL vorgelegt (172 Seiten, PDF 702 KB) (b.e.) |
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08.05.2006 Was tut sich im Einwanderungsland Deutschland?
 | | Eine kleine Presse- und Webmedienauswahl zeigt die Unzulänglichkeiten im Umgang mit Migration - aber auch die gewachsene Struktur und das Empowerment der MigrantInnen: | Interview bei Bildung PLUS mit Dr. Ertekin Özcan Man hat angefangen, über unsere Forderungen zu diskutieren.
 | | "Bildung PLUS: Herr Dr. Özcan, als Bundesvorsitzender der FÖTED, der Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland, haben Sie die Entwicklungen im bildungspolitischen Bereich im Blick. | Hat sich an der Situation der Jugendlichen mit Migrationshintergrund seit dem PISA-Schock etwas verbessert? Özcan: Die Situation der Jugendlichen mit Migrationshintergrund hat sich nicht wesentlich verbessert. Immer noch verlassen etwa 59 Prozent der Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunftssprache am Ende der zehnjährigen Schulpflicht die Schule ohne Abschlüsse oder mit einem einfachen Hauptschulabschluss. Der Anteil deutscher Schülerinnen und Schüler liegt bei etwa 30 Prozent. Diese beiden Gruppen haben immer noch keine Chance, einen Ausbildungsplatz zu finden...." (mehr lesen)  | |  | Fotos oben: Momentaufnahmen während "Was sprichst du?", Debatte der taz-nrw vor Ort in Bielefeld - Dokumentation der "Zwischenkonferenz Integration in OstwestfalenLippe" am 21.03.2006 im Rathaus Bielefeld (Klick) siehe z.B.:
Input für den Workshop Schule: "Situation von MigrantInnen an Schulen. Was tun?" am 21.03.2006 von Werner Möller-Tacke (Klick) Kernforderungen des Workshops Schule als Ergebnis der Debatte (Klick) "Integration als Zukunftsaufgabe. Ergebnisse eines Modellprojekts Projekt: Curriculum - Netzwerk für Integration Laufzeit 01.10.04 31.12.2005, Input von Yasin Sever am 21.3.2006 (Klick)
- Lisa Britz auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung: "Bildung und Integration: Integration geschieht vor allem durch Bildung. Allerdings sind Migrationsjugendliche weniger erfolgreich in Schule und Ausbildung als deutsche Jugendliche. Bislang ist unser Bildungssystem unzureichend an die Erfordernisse einer Einwanderungsgesellschaft angepasst....."(mehr lesen)
Cornelia Kristen: "Ethnische Diskriminierung in der Grundschule? Die Vergabe von Noten und Bildungsempfehlungen", in "Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 2006: 58, Heft 1, S. 79-97. : "Das nachteilige schulische Abschneiden von Zuwandererkindern wird regelmäßig mit ethnischen Diskriminierungen seitens der Schule in Verbindung gebracht. Obwohl sich zeigen lässt, dass die Diskriminierung keine Schlüsselrolle in einer Erklärung ethnischer Bildungsungleichheiten spielt, ist noch immer unbekannt, welche Bedeutung ihr genau zukommt. Dieser Frage wird am Beispiel des ersten Bildungsübergangs nachgegangen...." (mehr lesen) In der von Mechthild Gomolla und Frank-Olaf Radtke im Jahr 2002 vorgelegten Fallstudie eines lokalen Schulsystems am Beispiel von Bielefeld wurden bereits Mechanismen einer institutionellen Diskriminierung von der Aufnahme bis zum Abschluss durch die Selektionspraxis der Schulen dargestellt. Sie identifizierten die Herstellung von ethnischer Differenz in der Schule als Ergebnis des Zusammenwirkens von ausländerpolitischen Vorgaben, den organisatorischen Strukturen vor Ort, bildungspolitischen Rahmenbedingungen, Organisationszwängen, etablierten pädagogischen Praktiken der jeweiligen Schulen sowie den Erklärungsmustern über Kulturdifferenz mit denen (Vor-) Entscheidungen über den Verlauf einer Bildungskarriere getroffen werden. In dieser als Modellanalyse konzipierten Untersuchung ging es nicht um die besonderen Verhältnissse in Bielefeld, sondern um das Wie der Diskriminierung. Das heißt, im Fokus stand die exemplarische Rekonstruktion von Diskriminierungsmechanismen, die in vergleichbaren Städten oder für NRW ebenso Geltung beanspruchen kann. "Bildungsreserve Migration. Plädoyer für eine Lokale Bildungspolitik", von Frank-Olaf Radtke (Klick) Georg Auernheimer: Unser Bildungssystem - für die Einwanderungsgesellschaft disfunktional GEW: Wir brauchen ein integratives Schulsystem - Berufliche Perspektiven für junge Menschen - Absurde Zwangs- und Abschiebungsdebatte beenden" (mehr lesen) Marianne Demmer, stv. GEW-Vorsitzende und Schulexpertin, zur Auseinandersetzung um die Frage "Deutsch auf deutschen Schulhöfen" (Klick) Editorial im Schwerpunktbereich "Interkulturelles Management/Verwaltungsreform", Kommunalpolitische Infothek der Heinrich Böll Stiftung "Zwischen Integration und Diversity. Integrationskonzepte in Kommunen", von Sabine Drewes (mehr lesen) Lesen Sie den Fachtext "Integration von Zuwanderern Beste Konzepte der Kommunen" über die Ergebnisse des bundesweiten Wettbewerbs "Erfolgreiche Integration ist kein Zufall. Strategien kommunaler Integrationspolitik", von Alexander Thamm (mehr lesen) "Bunt und weiblich". Eine Auswertung der Wahlergebnisse (2005) der kommunalen MigrantInnenvertretung (mehr lesen) Am 26.10.1996 wurde die LAGA, die Landesarbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Nordrhein-Westfalen in Oberhausen gegründet. (mehr zur Geschichte der LAGA sowie ein Link zu Publikationen) Mit Kyriaki Argyriadou aus Bielefeld als stellvertretende Vorsitzende und Engin Sakal aus Paderborn als Kassierer sind zwei MigrantInnen aus der Region Ostwestfalen-Lippe im Vorstand der LAGA, der Landesarbeitsgemeinschaft der kommualen Migrantenvertretungen aus NRW im Vorstand. Engin Sakal ist auch LAGA-Vertreter in der lfm, der Landesanstalt für Medien. Der LAGA-Vorsitzende Tayfun Keltek war neben anderen Beteiligten kürzlich Referent bei einer gut besuchten Podiumsdebatte der taz nrw im IBZ Bielefeld zum Thema: "Was sprichst du?", die anlässlich der Auseinandersetzungen um eine öffentlich geforderte Deutschpflicht auf Schulhöfen, in Fitnessstudios und anderswo geführt wurde (mehr lesen) "Erfolgreiche Bildung für alle. Integration durch bessere Bildung", Bildungspolitisches Papier der Arbeitsgruppe Bildung des Migrationsrates der Stadt Bielefeld. Auf Initiative des BQN-Fachbeirats wurde dieses Papier erarbeitet und am 25.05.2005 bei zwei Enthaltungen einstimmig im Migrationsrat beschlossen (PDF, 55 KB) Die vielen Einzelmaßnahmen, die im vorschulischen und schulischen Bereich von verschiedenen Trägern organisiert werden, sollen zur Steigerung der Effektivität im Rahmen einer Gesamtstrategie sinnvoll miteinander koordiniert werden. Das Papier enthält Leitbilder sowie bildungsbereichsübergreifende Zieldefinitionen und konkrete kurzfristige und langfristige Maßnahmen.
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OWL ist auf dem Weg...."Zwischenkonferenz Integration in OstwestfalenLippe"
 | | Am 21.03.2006 veranstalteten die Bezirksregierung Detmold und die Regionalagentur-OWL eine sogenannte "Zwischenkonferenz Integration" im Rathaus Bielefeld. | An der Veranstaltung nahmen etwa 200 Interessierte teil. Im Plenum wurde u.a. über das Thema "Integration als Zukunftsaufgabe. Ergebnisse eines Modellprojekts Projekt: Curriculum - Netzwerk für Integration Laufzeit 01.10.04 31.12.2005 referiert (Input von Yasin Sever) (Klick) In mehreren Workshop wurden weitere themenbezogene Vorträge gehalten.
 | | Was während der Rahmenveranstaltung auf Grund eines engen Zeitplans zu kurz kam - das Diskutieren - fand in diesen Workshops statt. Ergebnisse der Diskussionen wurden in der nun auf der Website der Regionalagentur-OWL vorliegenden Dokumentation berücksichtigt ( mehr unter diesem externer Link.) |
Die Zwischenkonferenz Integration sollte gemäß Ankündigung folgende Möglichkeiten bieten: - exemplarisch darzustellen, was in der Region in einzelnen Integrationsfeldern erreicht worden ist; - gemeinsam zu erarbeiten, wo die künftigen inhaltlichen Schwerpunkte für unsere Region liegen; - Kontakte zu knüpfen und zu vermitteln; - mit VertreterInnn von Migrantenselbstorganisationen ins Gespräch zu kommen, - Präsentationsflächen, auf denen sich die Projektträger vorstellen (mehr zum Programm) Hier einige Auschnitt der Ergebnisse und Präsentationen der Workshops sowie Momentaufnahmen. Im Workshop Schule referierten Werner Möller-Tacke, Lehrer an Hauptschule Meierfeld Herford, zuständig für die Koordinationsstelle Zuwandererbeschulung beim Schulamt Kreis Herford sowie lokaler BLK-Koordinator für FÖRMIG, weiterhin Annegret Deimel, Oberstudienrätin und Projektleiterin bei der Bezirksregierung Detmold zum Thema Sprachförderung an Berufskollegs, Adem Bayran vom Paderborner Verein Regenbogen. Das Ergebnis in Kürze: Deutsch als Zweitsprache muss in den Schulen implementiert werden und Bestandteil der Ausbildung von LehrerInnen werden (siehe auch weitere Ausführungen unter dem Link zu den Kernforderungen). Zum genaueren Nachlesen: - Input für den Workshop Schule: "Situation von MigrantInnen an Schulen. Was tun?" am 21. 03.2006 von Werner Möller-Tacke (Klick)
- Input von Annegret Deimel über das Kompetenzfeld Sprache und Soziale Integration
- Kernforderungen des Workshops Schule als Ergebnis der Debatte (Klick)
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5. | | 6. | Fotos oben: Zwischenkonferenz Integration am 21.03.2006 im Bielefelder Rathaus - Foto 1: Im Workshop Schule wird engagiert diskutiert, Foto 2: Werner Möller-Tacke referiert und moderiert, Foto 3: mit dabei Susanne Solinger und Stephanie Immich vom Projekt SPRUNG, Foto 4: Yasin Sever im Plenum, Foto 5: Emir Ali Sag vom Interkulturellen Büro Stadt Bielefeld, Werner Möller-Tacke, BLK-Koordinator von FÖRMIG Herford, Birgit Godehardt, Leiterin der Regionalagentur OWL und Annegret Deimel, Projektleiterin von SPRUNG, Foto 6: Die ModeratorInnen und ReferentInnen auf einen Blick. Im Workshop Demografie referierte Dr. Hans-Joachim Keil von der Bezirksregierung Detmold (Klick) Sein Input beleuchtet die konkrete demografische Situation, belegt sie mit Zahlen und Schaubildern. (Die PDF-Datei umfasst 68 Seiten und 3,4 MB). Im Workshop Verwaltung leisteten Jörg List, der Integrationsbeauftragte der Bezirksregierung Detmold und Emir Ali Sag vom Interkulturellen Büro Bielefeld und Geschäftsführer des Migrationsrates den Input zum Thema Integration und Verwaltung (Siehe Manuskript zum Vortrag). Das Ergebnis: Integration muss als Querschnittsaufgabe in Verwaltungen implementiert werden, MigrantInnen und ihre Organisationen müssen selbst eingebunden werden. Im Workshop Wirtschaft und Arbeit referierten: Dr. Wolfgang Sieber, Regionalagentur OWL, Cemalettin Özer, Mozaik gGmbH, Andrea Daase, Fallmanagement Sprache, Arbeitsgemeinschaft Herford. Folgende Vorträge wurden gehalten: Ethnische Ökonomie und Existenzgründung| BQN OstWestfalenLippe | Fallmanagement Arbeit und Sprache 1,2,3 In Stichpunkten wurden als Workshop-Ergebnisse folgende benannt: Unterstützung von Migrantenunternehmen auch durch migrantenspezifische Weiterbildungsangebote, differenzierte Ansätze in der Arbeitsmarktpolitik vor allem im Bereich Arbeit und Sprache, Personal- und Organisationsentwicklung Herstellung von Kontakten und Kommunikation zwischen Mehrheit und Minderheiten, Verbesserung des Klimas... - Vorankündigung: Am 1. Juni findet im Rahmen des Projekts "Migrationsvernetzung im Kreis Herford" unter dem Titel "Cafe International" eine Konferenz in der Werretalhalle in Löhne von 19-22.00 Uhr statt. Bisher sind 135 Personen angemeldet, die Veranstaltung ist aber auf 200 ausgerichtet. Die Anmeldung wurde darum bis zum 26.05.2006 verlängert (Flyer, PDF, 335 KB)
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24.03.2006 Auftakt des Projekts "Erstausbildung in Zuwandererunternehmen"
 | | Das Projekt nutzt in mehrfacher Weise und hat Pioniercharakter. Es verbindet die Interessen von Jugendlichen nach einer qualifizierten Ausbildung mit den Chancen das Ausbildungspotenzial in Zuwandererunternehmen auszuschöpfen. |
Nicht nur in den Branchen Gastronomie, Handwerk und Handel könnten viele zusätzliche Lehrstellen geschaffen werden. Der Anteil der Selbstständigen ist stetig gestiegen. Nach einer aktuellen BMBF-Studie ist von weiteren 10.000 Ausbildungsplätzen in den MigrantInnenbetrieben auszugehen. Und dieses Ausbildungspotenzial ist dringend erforderlich. Allein in der Stadt Bielefeld sind 1300 Jugendliche Empfänger von Arbeitslosengeld II und mit 45 % überproportional viele MigrantInnen. Sie sollen nun gezielt gefördert und in Betriebspraktika und Ausbildung vermittelt werden.  | | Die Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, der Handwerkskammer in Bielefeld und Zuwandererunternehmensorgansationen sollen zum Gelingen beitragen, so Sevim Yilmaz, Diplom-Sozialwissenschaftlerin und Projektleiterin des Vorhabens, das bei der MOZAIK gGmbH angesiedelt ist. |
(Foto oben: Projektleiterin Sevim Yilmaz und Aslan Kizilhan, Geschäftsführer von FIP GmbH). Unterstützung für Personal- und Sachkosten in Höhe von 100.000 Euro zunächst befristet bis zum Jahresende leisten das Land NRW und die ARGE Bielefeld. Durch den Einsatz von zweisprachigen AusbildungsbegleiterInnen soll der Zugang zu den von MigrantInnen geführten Betrieben im Raum Bielefeld und Gütersloh verbessert werden. Die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der MigrantInnenbetriebe wird häufig unterschätzt. OWL ist bereits heute die deutschlandweit drittjüngste Region und sie ist auf Grund der hohen Zuwanderungszahlen. Diese nachwachsende Generation muss hat einen Anspruch auf gute Schulbildung und auf berufliche Qualifizierung. Doch in dieser Hinsicht besteht ein Realisierungsdefizit. Insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund werden in den Schulen noch zu wenig in ihren Talenten gefördert und sie haben eklatant geringere Chancen einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Häufiger verbauen Sprachbarrieren den Weg. Allerdings auch einseitige Sichtweisen und festgefahrene Vorurteile oder Berührungsänste. Der Vorteil der Mehrsprachigkeit und die Notwendigkeit gezieltere Angebote zu machen, wird oft nicht gesehen. Selbst MigrantInnenjugendliche mit gutem Schulabschluss erhalten seltener einen Ausbildungsplatz als Jugendliche der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Zugleich bilden MigrantInnenbetriebe noch zu wenig aus. Die Gründe liegen zumeist in fehlenden Informationen über das duale Ausbildungssystem, erläutert Sevim Yilmaz. Viele Unternehmen wüssten nicht, dass ein Meisterbrief keine zwingende Voraussetzung ist, um ausbilden zu können. Der öffentliche Auftakt hatte den passenden Rahmen. In den Räumen der FIP GmbH - Finanzen, Immobilien, Projektplanung, einem vom Migranten gegründeten Unternehmen mit einem erfahrenen interkulturellen Team aus Architekten, Immobilien- und Finanzberatern fand eine Gesprächsrunde mit dem WDR Landesstudio, Radio Bielefeld und den Lokalzeitungen statt. Zusammen mit den VertreterInnen der Kammern, Arbeitplus Bielefeld GmbH, der Agentur für Arbeit in Bielefeld, der Regionalagentur-OWL und des Interkulturellen Netzwerks OWL von AkademikerInnen und UnternehmerInnen e.V. (IKN OWL) wurden die Zielsetzungen vorgestellt. Foto (v.l.): Aslan Kizilhan, FIP-Geschäftsführer, Swen Binner von der IHK, Projektleiterin Sevim Yilmaz, Elmar Barella von der HWK, Claudia Hilse von der Regionalagentur-OWL, Bernd Wulfhorst, Arbeitsagentur Bielefeld, Ibrahim Kus von FIP und Klaus Siegeroth von Arbeitplus Bielefeld GmbH.  | | Foto: Swen Binner, IHK, schildert der Presse die Situation von Betrieben und Jugendlichen. In OWL suchen 8000 Jugendliche derzeit noch eine Lehrstelle, die Unternehem stellen jedoch nur 3000 Plätze zur Verfügung. |
Das Projekt bietet mehrsprachige Erstinformationen über das duale Ausbildungssystem und unterstützt bei der Anerkennung als Ausbildungsbetrieb sowie bei der Akquise und Auswahl von Jugendlichen. Auch die aufwendige bürokratische Abwicklung der Erstausbildung soll durch die Kooperation von Zuwandererunternehmen mit den Wirtschaftskammern vereinfacht werden. Oftmals kommen Angebot und Nachfrage nicht zusammen. Das Fullservice-Unternehmen FIP sucht selber schon seit Wochen eine/n geeignete/n Auszubildende/n. Geschäftsführer Aslan Kizilhan, ebenfalls Mitglied im IKN, setzt auf Mehrsprachigkeit und bietet eine kaufmännische Lehre an.  | | Es wäre ideal, wenn das Projekt eine Brückenfunktion übernehmen kann. Der Einstieg ins Unternehmen FIP ist für Azubis sicher attraktiv und zukunftsträchtig, wenn man sich die Referenzliste des Unternehmens und das Leistungsspektrum anschaut. |
 | | Das geht von An- und Verkauf von Immobilien und Baugrundstücken, über Neubauplanung und ausführung, Sanierung und Umbau, unabhängige Baufinanzierung, Anlageberatung zur Sicherung der Altersvorsorge bis zu Versicherungen für Immobilien. |
Das Unternehmensteam ist nicht nur interkulturell zusammengesetzt, sondern bringt zudem für den demografischen Strukturwandel, veränderte Wohn- und Lebensentwürfe das passende Knowhow mit. Eines der kürzlich von FIP realisierten Bauprojekte ist z.B. das berühmte " Lichtwerk im Park", bei dem eine Umnutzung der denkmalgeschützten ehemaligen Tischlerei im Ravensberger Park - Bielefeld gelungen ist. Wenn in diesem und anderen Fällen Jugendliche und Unternehmen durch das Projekt besser zusammen kommen, hat sich der neue Kooperationsansatz als bewährt erwiesen.  | | Sevim Yilmaz, 1971 in Bad Oeynhausen geboren, besuchte die Höhere Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung/ Friedrich-List-Schule in Herord. Mit Türkisch, Deutsch, Englisch und Fränzösisch besitzt sie den Vorteil der Mehrsprachigkeit. Sie steht kurz vor dem Abschluss ihrer Dissertation kann auf viel eigene Praxiserfahrung und vorherige gelungene Projekte im Ruhrgebiet verweisen. Sie war dort u.a. jahrelange Kammermitarbeiterin. |
In einem Essener Projekt "Ausbildung meistern" in Zusammenarbeit mit allen lokalen Partnern (Wirtschaftskammern, Wirtschaftsverbände, soziale Einrichtungen, Jugendhilfeeinrichtungen) konnten durch ihr Engagement in der Projektzeit von 1999 bis 2001 nicht nur ca. 110 Ausbildungsplätze geschaffen, sondern auch mit interessierten Jugendlichen besetzt werden. Mehr in Sevim Yilmaz' Textbeitrag in der Ausgabe Dez. 2005 von "verbund.aktuell" zum Thema "Migrantenökonomie" in NRW) - Siehe auch das Projekt "Fachkräftequalifizierung von Akademikern Türkischer Herkunft in NRW - Integration als Mittel zur Außenwirtschaftsförderung - kurz FATIMA", unter Projektleitung von Sevim Yilmaz und Hans Georg Crone-Erdmann (Projektträger: IBP IHK Beratungs- und Projektgesellschaft mbH, unter Schirmherrschaft des ehemaligen Ministers Harald Schartau)
- Mehr zum Thema in der Wissenschaftlichen Projektauswertung des Projekts "'Ausländische' Betriebe bilden aus", unter Leitung von Dr. Hisham Hammad, durchgeführt im Rahmen von AktionCourage und gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (40 Seiten, PDF, 324 KB)
| | Infos über das Projekt "MigraNet", das bei Maßarbeit e.V. in Herford im Jahr 2006 umgesetzt wird und die Akquise und Realisierung von Ausbildungsplätzen in Unternehmen von Zugewanderten zum Ziel hat. |
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01.03.2006 "Das ist ein Dauerskandal" Prof. Jutta Allmendinger zur Bildungs- und Ausbildungssituation von Jugendlichen
 | | Ein Viertel der nachwachsenden Generation verlässt in Deutschland jedes Jahr die Schule, ohne mit einem Mindestmaß an Kompetenzen ausgestattet zu sein. Was muss sich ändern?, wurde Prof. Jutta Allmendinger, vom IAB der Bundesagentur im Interview gefragt. | Frage: Gibt es nicht immer eine gewisse Zahl von Jugendlichen, die halt einfach nicht mitkommen?Jutta Allmendinger: "Da sage ich nein! Bildungsarmut muss nichts mit den kognitiven oder genetischen Anlagen zu tun haben. Das deutsche Bildungssystem ist so angelegt, dass es viele Kinder nicht mitkommen lässt insbesondere Kinder aus Migrations- und bildungsschwachen Familien. Andere Länder kriegen das ja geregelt. Bei uns ist Bildungsarmut also institutionell erzeugt und lässt kaum Rückschlüsse auf das zu, was die Menschen könnten, wenn man ihnen andere Möglichkeiten bieten würde." Diese und weitere Antworten sind zu lesen im aktuellen Magazin "Mitbestimmung". Mit Jutta Allmendinger gehört nicht nur eine renommierte Soziologin der Ludwig-Maximilians-Universität in München, sondern auch die Direktorin eines angesehenen Instituts, dem Institut für Arbeitsmarkts- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, zu den vom Regionalrat Detmold beauftragten ExpertInnen für die nächste Regionalkonferenz 2006. Die ExpertInnen sollen für die Vorbereitung und Durchführung der für den 24.11.2006 in Paderborn geplanten Regionalkonferenz 2006 konzeptionelle Vorschläge im Bereich "Berufliche Bildung" einbringen (mehr Info). Jutta Allmendinger wurde 1956 geboren und stammt aus Mannheim. Sie ist an relevanten thematischen Schnittstellen engagiert. Sie ist Mitglied in den IAB-Arbeitsgruppen Berufsforschung (kommissarische Leiterin), Geschlechterforschung, Migration und Integration und Querschnittsbefragung. |
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14.02.2006 Das MBZ Bielefeld stellt neue handlungsorientierte Ausbildungsberufe für MalerInnen und LackiererInnen vor
 | | Das MBZ- Malerbildungszentrum Bielefeld lädt Schülerinnen und Schüler zur Vorstellung |
der neuen Ausbildungsberufe nach dem inovativen Konzept der Handlungsorientierung ein. MBZ-Schulleiter Reinhard Menne verweist auf die durchweg positive Resonanz durch die neuen Lernbedingungen und die veränderten Arbeitsaufgaben. Auch die Auszubildenden seien hochzufrieden und durch das große Maß an Selbststeuerung viel motivierter und engagierter. - In der Zeit vom 6.-13. März 2006 werden Informationsveranstaltungen angeboten. Je nach Interesse können sie im MBZ oder in den Schulen stattfinden.
- Mehr Info und Anmeldung
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4. BQN- NetzwerkpartnerInnenkonferenz am 26.01.2006 in Bielefeld  | | Zentrales Thema des 4. Netzwerktreffens im Großen Saal im Haus der Kirche in Bielefeld war die Überführung des Projekts in die Nachhaltigkeit. |
 | | Konkret ging es um die Möglichkeit der Fortführung der Innovationen und Aktionen über den Zeitraum der Projektförderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung hinaus. |
Dabei kann die Methode des Wirkungsorientierten Monitorings hilfreich sein, um den Nutzen der geleisteten Arbeit, Wirkungszusammenhänge und Potenziale besser zu ermitteln und die Projektarbeit effektiv und ergebnisorientiert auszurichten. Mehr Infos zu dem Ansatz des Wirkungsorientierten Monitorings findet man in einem Leitfaden bei der GTZ - Gesellschaft für technische Zusammenarbeit ( Klick) Zu Beginn stellte sich das neu zusammen gesetzte Koordinationsteam vor ( Klick). Claudia Machold, Diplompädagogin von der Uni Bielefeld erläuterte anhand einiger Folien das mehrstufige Evaluationsverfahren. , wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt, wies auf die neuen Webbereiche zu Teilprojekten des BQN auf der Plattform www.owl-interkulturell.de die z.T. auch im in der neuen Ausgabe 2/2006 des BQN-Infos genannt sind. Auf kompakten 4 Seiten enthält das druckfrisch zur Sitzung vorlegte BQN-Info neben zwei Gastbeiträgen von Cemile Gündogdu und Martina Helmcke die Ergebnisse und transferfähige Produkte des Jahres 2005 ( PDF, 421 KB)  | | Im Anschuß präsentierte Cemalettin Özer von der BQN-Projektleitung die Ergebnisse der Projektarbeit anhand des Wirkungsorientierten Monitorings vor. |
Ein weiterer Input der Veranstaltung war ein Vortrag von Dr. Hans-Joachim Keil, Bezirksregierung Detmold. Das Vortragsthema lautete:  | | "Neue empirische Ergebnisse zur Arbeitsmarkt- und Bevölkerungsentwicklung sowie zur Integration von jungen Migranten in Ostwestfalen-Lippe und Nordrhein-Westfalen (Schulabschlüsse an allgemein bildenden Schulen und Berufskollegs) |
(36 Folien, PDF, 2,5 MB) Über die Ausführungen und Auswertungen wurde engagiert diskutiert. Zum Download die 21 Folien von Projektleiter Cemalettin Özer unter Anwendung des "Wirkungsorientierten Monitoring" ( PDF, 163 KB) 
Zum Abschluss wurde eine Matrix verteilt, in der die BQN-NetzwerkpartnerInnen (für einen kurzen Überblick und zur Rubrizierung in den Feldern) ihren möglichen Beitrag zur Verbreitung und zum Transfer der Produkte und Teilprojekte eintragen konnten. Philosophie des Verfahrens ist, dass nicht allein das BQN-Team bzw. die Koordinierungsstelle den weiteren Erfolg des Projekts sichern kann. Sie kann nur vorbereiten, bündeln, dokumentieren und und Prozesse in den Interventionsbereichen initiieren. Die Perspektive und die operationalisierte Nachhaltigkeit des Beruflichen Qualifizierungsnetzwerks OWL ist an die konkrete und aktive Mitarbeit der PartnerInnen im Netzwerk gebunden.
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25.01.2006 Das BLK- Programm FÖRMIG wird auch in Bielefeld/Herford umgesetzt FÖRMIG steht für FÖRderung von Kindern und Jugendlichen mit MIGrationshintergrund: Das neue Modellversuchsprogramm der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Insgesamt zehn Bundesländer beteiligen sich daran. Das Fördervolumen beträgt 12,5 Millionen Euro und wird zur Hälfte von den teilnehmenden Bundesländern und zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgebracht. Die wissenschaftliche Programmbegleitung wurde dem Institut für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg übertragen. Infos zum Evaluationskonzept von FÖRMIG . Die FÖRMIG-Projekte haben drei Themenschwerpunkte: - Sprachförderung auf der Basis individueller Sprachstandsfeststellung,
- kooperative Sprachförderung in allen Bereichen des Unterrichts,
- Sprachförderung beim Übergang in den Beruf.
Die Schwerpunkte setzen an den biografischen Schnittstellen im Bildungswesen an und konzentrieren sich auf ausgewählte Regionen. In Düsseldorf, Bielefeld und Herford wird zum Thema Sprache in der beruflichen Qualifizierung und regionalen Ausbildungsverbünden (Modul 7) gearbeitet. Infos über Struktur und Vorhaben in NRW (Klick) Im Oktober fand im Bielefelder Rathaus eine gut besuchte Auftaktveranstaltung zu FÖRMIG statt. Mehr Informationen zum Projekt in Bielefeld/Herford (Klick) |
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25.01.2006 Potenziale nutzen, Innovationen fortsetzen! Martina Helmcke, Geschäftsführerin der Initiative für Beschäftigung, zum Projekt BQN Ostwestfalen-Lippe

| | Die Region Ostwestfalen-Lippe muss ihre Anstrengungen zur Integration und Qualifizierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund steigern und effektivieren, wenn sie zukunftsfähig sein will. |
Die Arbeit, die seit dem Start des Beruflichen Qualifizierungsnetzwerks in 2004 geleistet wurde, hat beachtliche Fortschritte gebracht. Nun steht auf der Agenda, diese Innovationen über den Mitte 2006 endenden Projektzeitraum hinaus fortzusetzen und zu verstetigen. Ostwestfalen-Lippe kann auf die Potenziale gut ausgebildeter Jugendlicher mit Migrationshintergrund nicht verzichten. Die zunehmende Internationalisierung der Märkte, der demographische Faktor und die Anforderungen einer wissensbasierten Gesellschaft verlangen von den AkteurInnen im Bildungs- und Ausbildungsmarkt einen Perspektivwechsel und ein abgestimmtes Handlungskonzept anstelle punktueller Einzelmaßnahmen. ...mehr lesen Weitere Infos für BQN-NetzwerkpartnerInnen zur Konferenz am 26.01.2006 (Klick) |
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24.01.2006 Bielefelder Girls' Day-Arbeitskreis setzt auch in 2006 auf interkulturelle Kompetenzen  | | Am 11. Januar tagte der Girls' Day-Arbeitskreis im Bielefelder Rathaus, um sich über die Planungen für das Jahr 2006 zu beraten. Foto von der Staffelstabübergabe im Januar 2005 |
Auf dem Foto: Schirmfrau 2004 Lena Strothmann, Schirmfrau 2005 Cemile Gündogdu und die Koordinatorin des Bielefelder Girls' Day Gabriele Sonnenberg. Ilse Buddemeier, Leiterin des Frauenbüros, ist nun für die Organisation zuständig. Gabriele Sonnenberg, Koordinatorin des Girls' Day der Jahre 2004 und 2005, ist Ende des Jahres als neue Leiterin in die RAA gewechselt. Durch die angekündigten Kürzungen bei den Regionalstellen Frau und Beruf durch das Land NRW sind die Kapazitäten der frauenpolitischen Akteurinnen eingeschränkt. Dennoch will der Arbeitskreis alle Kräfte bündeln und wieder ein attraktives Angebot für die Mädchen schaffen.  | | Der Arbeitskreis entschied sich erfreulicherweise für die Fortsetzung des Mottos des Vorjahres: "Zukunft in der Vielfalt" und will erneut insbesondere Mädchen mit Migrationshintergrund bei ihrer Berufswahlorientierung gezielt unterstützen. Auch diesmal soll ein Berufsparcours in der Ravensberger Spinnerei organisiert werden. |
 | | Weiterhin werden Unternehmen und auch gezielt Betriebe von Zugewanderten angesprochen, damit sie im April ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 öffnen. Derzeit laufen zudem die Vorgespräche zur Auswahl einer Schirmfrau für das Jahr 2006. |
 | | Foto: Der Berufsparcours in der Ravensberger Spinnerei stieß im Jahr 2005 auf ein großes Echo. Motiviert durch das Motto "Zukunft in der Vielfalt", Cemile Gündogdu, selbstständige Unternehmerin und Schirmfrau sowie durch den breit gestreuten Ankündigungsflyer beteiligten sich auch viele Mädchen mit Migrationshintergrund. |
Die Handwerkskammerpräsidentin Lena Strothmann nahm im Jahr 2004 erstmals diese Rolle ein. Im Januar 2005 übergab sie in der Handwerkskammer OWL den Staffelstab an Cemile Gündogdu, für die sich der Arbeitskreis einstimmig entschieden hatte. |
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14.01.2006 Das 1. Bielefelder Elternforum "Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder" lockte viele ins Rathaus  | | Über ein Drittel der Schülerinnen und Schüler in Bielefeld haben einen Migrationshintergrund. Wie gut sie ausgebildet sind und welche Wege ihnen offen stehen, ist von großer Bedeutung für unsere Gesellschaft. |
 | | Mit dem 1. Bielefelder Forum für Eltern ausländischer Herkunft wollten die VeranstalterInnen eine neue Form der Information und Beteiligung ermöglichen. Das Konzept ging auf - viele Interessierte kamen am 14.01.2006 ins Bielefelder Rathaus. Programmflyer |

| | Mit Thomas Kufen, Integrationsbeauftragter der NRW-Landesregierung, Tim Kähler, Sozialdezernent der Stadt Bielefeld, Harald Drescher, Schulrat und Vertreter des Schulamts für den Kreis Herford und des Schulamts für den Kreis Bielefeld uv.a.m. waren wichtige AkteurInnen an der Veranstaltung beteiligt. Die Begrüßung und Gesamtmoderation war mit Gabriele Sonnenberg, Leiterin der RAA und Cemalettin Özer, Projektleiter des BQN Ostwestfalen-Lippe durch ein interkulturelles Team vertreten.
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Auch anderswo wurden bereits kommunale Elternforen und Elternkongresse mit dem Ziel verbesserter Integration durchgeführt.  | | Wichtig für den Erfolg dieser Veranstaltungsform ist ein Perspektivwechsel, eine Kultur der Anerkennung von Heterogenität sowie eine aktive Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund auf gleicher Augenhöhe. Hier das Beispiel Gelsenkirchen vom März 2005 (mit Dokumentation) Klick zum Einladungsflyer |
Zwei Jahre dauerte die Entwicklung und Diskussion eines kommunalen Integrationskonzeptes in der Stadt Gelsenkirchen, das im Rat verabschiedet werden soll (Klick). Ein Prozess, den viele Kreise und Kommunen in OWL noch vor sich haben... Weitere Infos: siehe im "Handbuch für Kommunen. Integrationsarbeit effektiv organisiert", erstellt im Auftrag des ehemaligen Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen (153 Seiten, PDF, 775 KB) Hinweis auf folgenden Text vom Februar 2005: "Die Zukunft der Städte ist multiethnisch und interkulturell. Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums zu Migration, Integration und Jugendhilfe" (Klick) |
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Zukunftskongress "Zugewanderte - Gewinn für Arbeitgeber" am 8.12.2005 in Duisburg
 Prominente Podiumsbesetzung u.a. mit NRW-Minister Armin Laschet, spannende Fachbeiträge aus Wissenschaft, Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Projekten verdeutlichen den notwendigen Perspektivwechsel und die Potenziale von MigrantInnen. Eine Veranstaltung der Hauptstelle der RAA NRW mit Unterstützung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, die ThyssenKrupp Stahl AG in Duisburg, die BQN Essen, die BQN IHK + HWK Region Köln, MiA Rhein.Berg., die EQUAL-Entwicklungspartnerschaft, Pro Qualifizierung, die RAA Düsseldorf, Duisburg sowie Wuppertal und die ZWH in Düsseldorf. ...mehr lesen
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Gütersloher Jugendkonferenz zum Thema Berufsausbildung und Berufsintegration am 24.11.2005: Etwa 140 Interessierte aus Gütersloh und der Region OWL nahmen an der Konferenz am 24.11.2005 im Kreishaus Gütersloh teil. ReferentInnen aus Land und Bund sowie bildungs- und arbeitsmarktpolitische AkteurInnen boten eine große Themenpalette. Im Plenum und nachfolgenden Workshops wurde über Berufsausbildung, Chancen und Ressourcen von SchulabgängerInnen und die Möglichkeit der Problemlösung durch Projekte, Kooperationsverbünde und Netzwerke intensiv diskutiert....mehr lesen
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Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder!" Erstes Bielefelder Forum für Eltern ausländischer Herkunft Auf der Bielefelder Migrationskonferenz im Rathaus am 23.11.2005 wurde eine neuartige Veranstaltungsform angekündigt, die dazu beitragen soll, die Schul- und Berufserfolge von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verbessern.

| | Das Elternforum findet am Samstag, 14.01.2006 von 12 bis 17 Uhr im Bielefelder Rathaus statt. Emir-Ali Sag vom Interkulturellen Büro und Geschäftsführer des Migrationsrates (Foto links) betonte auch die Möglichkeit des Kontakts und Austauschs der Eltern untereinander. Es soll beim Elternforum insbesondere um folgende Fragestellungen gehen: |
- Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen, damit sie zu einem guten Schulabschluss gelangen?
- Wie können Eltern Kontakt zu Lehrkräften aufbauen, um im Schulalltag mitzuwirken?
- Welche außerschulischen Förderangebote gibt es in Bielefeld? ....mehr lesen
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Große Resonanz auf die 3. Interkulturelle Berufs- Informationsbörse am 17.11.2005 in Bielefeld! Jährliche steigende Besuchszahlen zeigen den Bedarf  | | Die VeranstalterInnen zogen bei ihrem Nachbereitungstreffen eine positive Bilanz. Sowohl die 35 Informationsstände im Großen Saal wie auch die acht Fachforen lockten am 17.11.2005 viele Interessierte in die Ravensberger Spinnerei. |
, die die Veranstaltung auch eröffnet hatte, und vom Interkulturellen Büro der Stadt Bielefeld freuten sich über die jährlich ansteigende Zahl der BesucherInnen, die dieses Mal auf etwa 1500 geschätzt wurde. Kontakt zum BQN-Ostwestfalen-Lippe ... mehr lesen |
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Veranstaltung zur Verbundausbildung im Kreis Herford am 14.11.2005: Junge MigrantInnen bestätigen den Projekterfolg!
| | Etwa 100 TeilnehmerInnen folgten der Einladung der Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford e.V. und besuchten die Veranstaltung zum Thema Verbundausbildung in den Räumen der Stadtwerke Herford. Ein voller Erfolg, so die einhellige Meinung der VeranstalterInnen und NetzwerkpartnerInnen aus Politik, Wirtschaft und Betrieben. ...mehr lesen |
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Fachtagung am 20.04.2005 : "Gute Praxisbeispiele im Übergang Schule/Beruf aus OWL"
 | | Auf der Fachtagung des Beruflichen Qualifizierungsnetzwerkes zur Förderung der Chancengleichheit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (BQN OWL) am 20.04.2005 wurden beispielhafte Projekte aus Ostwestfalen-Lippe vorgestellt. |
Annähernd einhundert Personen waren in die Fachhochschule für Elektro- und Informationstechnik gekommen, um sich über Möglichkeiten der arbeitsmarktpolitischen Integration im Übergang von der Schule in den Beruf zu informieren. ...mehr lesen |
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Böhmer legt 7. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland vor mehr
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