Interkulturelle Berufs- und Informationsbörse | | Die VeranstalterInnen der Interkulturellen Berufs- und Infobörse zogen eine positive Bilanz. Sowohl die 35 Informationsstände im Großen Saal wie auch die acht Fachforen lockten am 17.11.2005 viele Interessierte in die Ravensberger Spinnerei. |
Annegret Grewe, die die Veranstaltung auch eröffnet hatte, und Emir Ali Sag vom Interkulturellen Büro der Stadt Bielefeld freuten sich über die jährlich ansteigende Zahl der BesucherInnen, die dieses Mal auf etwa 1500 geschätzt wurde.  | | Der Saal wie auch die Seminarräume waren in der Zeit von 10 bis 13 Uhr regelrecht überfüllt. Auch das Rahmenprogramm war gut besucht. Fotogalerie - bitte Klicken! |
 | | Das beweist den großen Beratungs- und Informationsbedarf der Zielgruppe und setzte bei den OrganisatorInnen Überlegungen in Gang, ob zukünftig der Zeitrahmen der Veranstaltung und Angebote noch erweitert werden sollte. (Programmflyer) |
 | | Die Börse bot Infos und Kontakte hinsichtlich vieler Themen. Auf dem Foto (v.l.): Ufuk Sarmasik, mehrsprachiger Spezialist für Existenzgründungsberatung & Coaching, insbesondere für Gründungsinteressierte aus der Arbeitslosigkeit und Fuat Atasoy, Geschäftsführer von MOZAIK |
 | | Ab Mittag fand ein Rahmenprogramm statt, in dem ExpertInnen aus Projekten, Wissenschaft und Institutionen zum Thema "Integrationsbeitrag der Migrantenselbstorganisationen" referierten und diskutierten. Cemalettin Özer, Projektleiter des Beruflichen Qualifizierungs-Netzwerks (BQN) Ostwestfalen-Lippe begrüßte das 50-köpfige Publikum und moderierte das Programm. |
 | | Die Diplomsoziologin Tülay Zengingül berichtete beispielsweise über das EQUAL-Teilprojekt "Beratungsnetzwerk MigrantInnenselbstorganisationen". |
 | | Emir Ali Sag stellte das Projekt "Förderung von Bildungs- und Integrationsbeauftragten in MigrantInnenselbstorganisationen in Bielefeld " vor. | Ein Höhepunkt war die Preisverleihung an Vereine, die sich als MigrantInnenselbstorganisationen am BQN-Ideenwettbewerb zur Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungsmarktsituation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in OWL beteiligt hatten.  | | Den 1. Preis erhielt "Regenbogen Bildungswerkstatt e.V." für die hervorragende Idee "Elternschule". Foto: Dr. Wolfgang Sieber überreicht die Urkunde. |
 |  | | | Jörg List | Preisverleihung | |
 | | Zwei weitere Vereine überzeugten die Jury gleichermaßen mit ihren Konzepten und somit wurde nach ausgiebiger Diskussion über das Verfahren zweimal der Platz 2 vergeben. (Foto von der Jury) |
Die Laudatio für die drei Vereine hielten Jörg List, Integrationsbeauftragter der Bezirksregierung Detmold und Dr. Wolfgang Sieber von der Regionalagentur-OWL.  |  | Fotos von den GewinnerInnen des 2. Preises | | IKN OWL | ACRI e.V. | |
Prämiert wurde die Arbeitsgruppe "AkademikerInnen des Interkulturellen Netzwerks OWL e.V." für ihre Idee "Miteinander in Vielfalt" sowie der "Italienische Förderverein ACRI e.V" für sein Konzept "Ganz oben ohne ...Sorgen".
 | | Prof. Dr. rer. soc. Dietrich Thränhardt von der Universität Münster griff das Thema MigrantInnenselbstorganisationen aus wissenschaftlicher Perspektive auf und regte zur Debatte an. |
|